London

Ein kurzer Tripp nach London
Wir hatten beschlossen London zu besuchen. Eine Busreise sollte es sein und preiswert obendrein.

Wir haben dann über das Internet nach günstigen Angeboten gesucht und gefunden haben wir Rainbows Tours, die gibt es heute leider nicht mehr. Preislich waren sie sehr gut. Der Bus war zwar kein 5-Sterne Fahrzeug aber auch nicht wirklich schlecht. Unser Hotel war etwas außerhalb aber erstaunlich gut.

Für den kulturellen (Pflicht)Teil haben wir uns einen Reiseführer besorgt und Infos aus dem Netz haben den Reiseführer gut ergänzt, in fast allen Hotels und U-Bahn Stationen liegen Flyer und Karten aus die auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hinweisen. Also ist der Reisende immer gut gerüstet.

Die Wettergötter waren auf unserer Seite. Während des ganzen Urlaubs kein Regen!

Wer nach London reist darf auf keinen Fall kamerascheu sein. Wir haben noch nie so viele Kameras (und damit meinen wir nicht die Kameras der Touris) auf den Straßen gesehen wie in London.

Wir hatten uns vor der Abreise den London-Pass besorgt, das ist auf jeden Fall empfehlenswert und spart viel Zeit und Geld.

Die „Öffentlichen“ sind so gut, dass man jeden Punkt den man erreichen will, schnell und ohne Probleme findet.

Auch für einige Stationen wie z.B. Madame Tussauds haben wir vor Abreise gekauft, dass spart richtig viel Zeit denn die Schlangen an den Kassen sind der reine Wahnsinn.

Als wir die Schlange vor London Dungeons sahen haben wir uns entschlossen auf den Besuch zu verzichten und haben uns  The London Bridge Experience and London Tombs angesehen. Unser Fazit: Empfehlenswert.

Wir wollen hier nicht alle Highlights der Stadt noch einmal beschreiben. Das ist ja auf unzähligen Seiten im Netz und in Reiseführern in epischer Breite gemacht worden.

Also beschränken wir uns darauf unsere persönlichen Eindrücke zu schildern.

Wer einmal in London war, kommt immer wieder – es gibt einfach an jeder Ecke ständig etwas Neues zu entdecken.

Camden Markets

Die Camden Markets, sind eigentlich eine Ansammlung von mehreren Märkten rund um die Camden High Street. Hier kann man teils sehr günstigen auf jeden Fall aber extravagante Vintage Mode erwerben. Außerdem gibt es hier die verschiedensten Accessoires aber auch Möbel und  Lebensmittel kann man hier finden.

Kostenlose Stadtführung mit „Sandemans New London Tours“

Empfehlenswert ist auch die ungefähr 3-stündige Stadtführung von Sandemans New London Tours empfiehlt. Bei dieser Tour werden sie zu vielen wichtigen zentralen Sehenswürdigkeiten gebracht und sie erfahren auch noch Hintergrundinfos. Die Guides sind unterhaltsam und kompetent. Diese Tour ist völlig kostenlos! Wir sind eher zufällig im Internet auf diese Tour gestoßen, finden sie aber super.

Kostenloser Eintritt in Kirchen

Die Westminster Abbey können sie an den Wochentagen (ausser Mittwochs) und am Samstag ab 17:00 Uhr besuchen. Am Sonntag geht es soger schon ab 15:00 Uhr. Der Trick dabei: Begebt euch dazu einfach eine gute halbe Stunde vor Beginn zum Eingang der Abbey, meist steht dort schon eine kürzere Schlange, sodass sie sehen, wo es lang geht. Das Zauberwort: Sie sagen dem Angestellten an der Einlasskontrolle „I would like to attend the service‘ es folgt eine kurze Taschenkontrolle und man ist drin. In der St. Paul’s Cathedral geht es genauso, die Uhrzeiten sind etwas anders es klappt in der Woche um 17:00 Uhr. Die Gottesdienste dauern eine gute Stundees lohnt sich aber angesichts des kostenlosen Eintritts.

Idyllische Parks

Ob der Hyde Park, die Kensington Gardens oder welcher Park auch immer, London steckt viel Arbeit in die Parks. Wir denken, sie sind einen Besuch wert. Schlösschen, Statuen, Häuser und Blumenbeete verleihen den Parks viel Charme.

London Hop-On, Hop-Off Touren
Sightseeing mit einem Doppeldecker Bus ist ein absolutes Muss in London! Es gibt viel zu sehen in der 8-Millionen-Stadt, buchen Sie eine Hop-On, Hop-Off Busfahrt im Voraus um kein Detail zu verpassen. Hop-On, Hop-Off Tours bietet Ihnen eine große Auswahl an Busfahrten plus Eintrittstickets zu den beliebtesten Attraktionen. Leider ist dieses Angebot nicht ganz billig.

 

Windsor Castle (mit dem London Pass ist hier der Eintritt frei)
Wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hingefahren. District Line bis Richmond und von dort  weiter mit dem Zug bis Windsor. Dann geht man noch 10 Minuten und steht vor dem Schloss. Schon der Bahnhof ist es sehenswert. Für das Schloss gibt es ein Audioguide. Wir haben uns keiner Führung angeschlossen sondern haben die Tour auf eigene Faust gemacht. Für die Tour sollten Sie schon einige Zeit einplanen.

Die Geschichte von Windsor Castle geht auf das elfte Jahrhundert zurück, als nach der normannischen Eroberung Englands Wilhelm I. der Eroberer hier eine Festung errichten ließ.

 

 

Öffnungszeiten
März bis Oktober:
Täglich ab: 09:30 Uhr
Letzter Einlass bis: 16:00 Uhr
Schloss schließt: 17:15 Uhr

November bis Februar:
Täglich ab: 09:45 Uhr
Letzter Einlass bis: 15:00 Uhr
Schloss schließt: 16:15 Uhr

 

 

 

 

 

 

Ansehen sollten Sie sich auf jeden Fall:

  • Die State Apartments: Windsor Castle war während seiner langen Geschichte die Heimat von insgesamt 39 britischen Monarchen. Die recht unterschiedlichen Einrichtungen und Dekorationen der State Apartments erzählen die Geschichte der verschiedenen Geschmäcker der königlichen Bewohner. Die wohl charakteristischsten Details dieser Räumlichkeiten entstanden hauptsächlich unter dem Kommando von Carlos II. (1660-85) und Jorge IV. (1820-30). Zu viele Details möchten wir an dieser Stelle allerdings auch nicht preisgeben, um euch die Überraschung nicht zu verderben, aber die State Apartments sind mit die spektakulärsten Bereiche des Schlosses und verdient definitiv einen Besuch.
  • Queen Mary’s Dolls House: Ein weiteres Highlight von Windsor Castle ist das Queen Mary’s Dolls House. Es wurde zwischen 1921 und 1924 von der Königin und ihrem Mann erbaut und ist eine exakte Nachbildung eines Hauses der Aristokratie der damaligen Zeit. Im Haus findet ihr Tausende von Objekten, die von hunderten von verschiedenen Künstlern und Handwerkern hergestellt wurden und zwei ganz besondere Puppen. Es ist eben jener ulkige Kitsch der britischen Monarchie, den wir so gerne mögen.
  • Georg Chapel: Die St. Georg Chapel ist eine der besten Darstellungen gotischer Architektur in England. Neben ihrer architektonischen Schönheit ist sie ein besonderes Highlight, weil darin zehn englische Souveräne, darunter Heinrich VIII. und seine dritte Frau begraben sind.

Natürlich ist es unmöglich alle Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zu beschreiben. Wir hoffen, Ihnen etwas Lust auf einen Trip in diese tolle Stadt gemacht zu haben.
Wir wollen auf jeden Fall noch einmal hin.