Der Süden

Mit Air India von Dehil nach Chennay.
Der Flug verlief ohne Zwischenfälle und wir freuten uns auf den Südteil des Subkontinents.
Leider verloren wir unseren Guide der uns den Nordteil vorgestellt und seine Sache wirklich gut gemacht hatte.

Entsprechend hoch waren unsere Wünsche an den „Neuen“.
Leider wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Der Guide legte seinen Schwerpunkt leider weniger auf das Land als auf seine finanziellen Erwartungen an uns.

Der zwölfte Tag verging ohne große Highlights erst der Flug, dann Transfer zum Hotel Check in und die obligatorische Begrüßung.
Am nächsten Tag nach dem Frühstück unternahmen wir eine Stadtrundfahrt in Chennai und sahen dabei die St. Thomas Kirche und den Marina Beach. Die ersten Eindrücke, der Norden war deutlich aufgeräumter und irgendwie wohlhabender.

Anschließend fuhren wir weiter nach Thanjavur. Übernachtung im Hotel Laxmi. Wir erkundeten wir die Stadt Thanjavur, die besonders berühmt für den Gott Shiva gewidmeten Tempel Brihadishvara ist. Seit 1987 gehört der Tempelkomplex zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine sehr beeindruckende Tempelanlage, die gut erhalten ist und stark frequentiert wird.

Im Anschluss ging es weiter nach Madurai. Dort konnten wir am Abend (auf Wunsch und gegen Gebühr) eine Zeremonie im Meenakshi-Tempel erleben.
Wir haben uns die Anlage mit ihren 7 Tempelbauten von außen angesehen und einen kleinen Bummel durch die Stadt gemacht.

Die nächsten 2 Übernachtungen im Hotel Heritage Residency.
Madurai. Heute stand eine Stadtbesichtigung in Madurai auf dem Plan. Die Stadt ist einzigartig, da alle vorhandenen Tempel noch in Gebrauch sind und das ganze Jahr über Pilger anziehen. Absolute Highlights sind die Meenakshi-Tempel im Herzen der Altstadt, deren Türme übersät sind mit bunten Skulpturen von Göttern, Tieren und mystischen Wesen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Tirumalai Nayk Palast, in dem täglich Tanzaufführungen stattfinden.

Es geht weiter von Madurai nach Thekkady (ca. 190 km) Nun reicht es erst einmal mit Tempelanlagen und deren Besichtigung, denn wir fuhren weiter in den Periyar-Nationalpark bis nach Thekkady. Wir überquerten das Gebirge der Ghats und fuhren entlang von ausgedehnten Teeplantagen auf denen die Frauen traditionsgemäß den Tee mit der Hand pflückten oder doch eine Schere nahmen.

Der Periyar-Nationalpark ist eines der größten und meistbesuchten Tierschutzgebiete Indiens und beherbergt eine vielfältige und atemberaubende Flora und Fauna, die darauf wartet erkundet zu werden. Leider konnten wir keine Bootsfahrt auf dem See inmitten des Parks unternehmen, da der Wasserstand zu niedrig war. Anschließend besuchten Sie einen Gewürzgarten.

Übernachtung im Hotel Peppervine.

und weiter geht es von Thekkady nach Alleppey (ca. 260 km) Nach dem Frühstück führte uns die Fahrt in die bedeutende Hafenstadt Alleppey – auch Venedig des Ostens genannt. Neben Villen aus britischer Kolonialzeit, historischen Monumenten und langen Sandstränden befinden sich hier die berühmten Backwaters, eine Landschaft, die weltweit einmalig ist. Bei einer Fahrt mit dem Hausboot durch die Backwaters konnten wir die fantastische Aussicht auf die unberührte Landschaft genießen. Nach den anstrengenden Tagen der Reise konnten wir hier die Ruhe genießen und uns von der Natur und das ländliche Leben der Backwater-Dörfer beeindrucken lassen. Die Übernachtung auf einem Hausboot war schon gewöhnungsbedürftig. Wer eine 5 Sterne-Unterkunft sucht ist hier falsch.  Mit Minimalaufwand und „Hygiene“ muss man schon klarkommen. Unser Abendessen –Scampi- haben wir fast noch selbst gefangen, war aber schmackhaft.

Kochi steht auf dem Plan (ca. 70 km zu fahren). Heute führte unsere Reise zur letzten Station, nach Kochi. Cochin, die Königin des Arabischen Meeres mit den berühmten chinesischen Fischernetzen, spiegelt das Flair der indischen Kolonialgeschichte wieder und stellt einen der schönsten natürlichen Häfen der Welt dar. Bei der Stadtrundfahrt am Nachmittag besuchten wir den Dutch Palace, die älteste jüdische Synagoge Indiens, die St.-Francis-Kirche, sowie das Grabmal Vasco da Gamas. Die nächsten 2 Übernachtungen waren im Hotel Casino etwas außerhalb.

Der Vormittag stand uns zur freien Verfügung. Wir sind mit einem Tuk Tuk in die Innenstadt gefahren um noch ein paar Souvenirs zu erwerben. Solch eine Fahrt ist schon abenteuerlich, denn das Tuk-Tuk hat immer Vorfahrt egal wie der andere Verkehr aussieht.