Mallorca eine Rundreise

Unsere Reise nach Mallorca

mit dem Mietwagen über die Trauminsel. Wir nutzten die Vorsaison um die Schönheit Mallorcas zu entdecken.
Unser Hotel, 3 Sterne nicht mehr auf dem neuesten Stand aber mit viel Charme. Es war unser erster, gemeinsamer Besuch auf der Insel aber sicher nicht der Letzte. 

 

 

 

 

 

 

Cala Millor
ist das zweitgrößte Touristenzentrum Mallorcas. Der familienfreundliche Ort verfügt über eine kleine Fußgängerzone mit zahlreichen Boutiquen, Eisdielen und Restaurants. Die lange Strandpromenade ist mit Palmen gesäumt. Der fast 2 km lange Strand mit seinem weißen, feinen Sand ist sehr gepflegt und fällt flach ab ins Meer. Ein idealer „Wasserspielplatz“ für Kinder Am südlichen Rand des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Punta de N’Amer. Hier kann man sehr schön durch die Dünenlandschaft zum kleinen Castell de N’Amer wandern. 
Coves del Drac
Die Coves del Drac („Drachenhöhlen“) befinden sich an der Landstraße Carretera de les Coves Richtung Cales de Mallorca und grenzen unmittelbar südlich an die Bebauung des Ortes Porto Cristo an. Der Eingang zu den Höhlen liegt nahe der Avinguda d’en Joan Servera Camps, einer Straße die weiter in Richtung Küste zum Torre dels Falcons führt. Das Tropfsteinhöhlensystem der Coves del Drac erstreckt sich über 1700 Meter, von denen etwa ein Kilometer begehbar ist. In ihm befindet sich der größte unterirdische See Europas der auch zu den größten der Welt zählt, der Llac Martel oder Martelsee. Er ist 177 Meter lang und durchschnittlich 40 Meter breit, bei einer Tiefe bis zu 9 Metern. Heute werden auf ihm täglich klassische Konzerte aufgeführt, bei denen sich die Musiker auf einzelnen Booten befinden, die sich durch die Grotte bewegen. Die Lichtspiele in den ab 1935 für Besucher geöffneten Höhlen stammen noch aus dem Jahr 1934.

Castell de Capdepera
Schon aus der Ferne kann man die Burganlage von Capdepera auf dem strategisch wichtigen Burghügel erkennen. Da der Weg mit dem Auto durch die engen Gassen von Capdepera recht beschwerlich ist und es auch nur wenige Parkmöglichkeiten vor dem Burgtor gibt, sollte man den Wagen in der Nähe der Plaça Espanya in der Innenstadt parken. Am besten folgt man, aus Richtung Son Servera kommend, den an der Durchgangsstraße ausgeschilderten Weg zur Sportanlage des Ortes. Von diesem leicht erhöhten Platz hat man auch eine gute Möglichkeit ein erstes Foto von der Burganlage zu machen.
Über die Plaça Espanya erreicht man schnell die 147 Treppenstufen, welche zum Eingang der Festung führen. Die Burganlage mit ihren Zinnen bewehrten Mauern und Wachtürmen bietet im Inneren immer wieder schöne Ansichten. Von der rundum begehbaren Festungsmauer hat man einen schönen Rundblick, u. a. bis nach Cala Rajada.
Auf dem höchsten Punkt wurde eine kleine Kirche errichtet. In ihr befindet sich das Bildnis der Heiligen Jungfrau Esperanca, die Schutzpatronin von Capdepera. Von den ursprünglich 25 Häusern sind meist nur noch die Umrisse zu erkennen. Restauriert wurde das zentral liegende Haus des Gouverneurs, Residenz des militärischen Oberbeauftragten des Castells.

 Cala Rajada
Der zur Gemeinde Capdepera  gehörende  Ort liegt auf einer Halbinsel im Nordosten der Region Llevant. Bis zur Inselhauptstadt Palma sind es etwa 80 Kilometer. Die Landschaft um den Ort herum ist hügelig, Felsküsten bilden zumeist den Landabschluss.
Im 17. Jahrhundert wurde der Hafen von Bewohnern von Capdepera angelegt. Bald siedelten sich Fischer an, die  Rochen (= ratjadas) und  Langusten gefangen haben.
Cala Rajada ist nach Palma de Mallorca immer noch der zweitwichtigste Fischereihafen Mallorcas.

Artà
liegt im Nordosten der Insel Mallorca, rund 60 km von der Inselhauptstadt Palma entfernt. Mehr als die Hälfte der Gemeindefläche wird vom Massís d’Artà eingenommen, dem höchsten Massiv der östlichen Bergketten der Serres de Llevant.
Das Gemeindegebiet befindet sich auf dem westlichen Teil der Halbinsel von Artà und grenzt im Westen an die Bucht von Alcúdia (Badia d’Alcúdia. Die Küste von Artà erstreckt sich auf über 25 Kilometer. Steineichen,  Mandel-, Feigen- und Johannisbrotbäumen wechseln im Landschaftsbild ab. In den Bergen dominieren die Olivenbaumkulturen, die an den steilen Abhängen ebenfalls durch Trockenmauerwerk gehalten werden. In der natürlichen Vegetation finden sich große Vorkommen von Schilfrohr, Zwergpalmen, niedriges Buschwerk mit üppigem Aufkommen an Sträuchern, wilder Ölbäume und vereinzelt Kiefernwälder. Die Zwergpalme dient noch heute als Ausgangsprodukt für die Korbflechter auf Mallorca.

Von Alcudia bis Kap Formentor
Puerto de Alcudia
ist die wahrscheinlich älteste Stadt Mallorcas. Neben den gut erhaltenen arabischen Bauwerken, wie der alten Stadtmauer, kann man am Ortsrand sogar noch einige Überreste der römischen Siedlung ‚Pollentia‘ bestaunen. Ebenfalls sehenswert ist das ehemalige Haupttor ‚Porta Principal‘, die Kirche ‚Església Sant Jaume‘ und die Reste des südlich der Stadt gelegenen römischen Theaters.
Der alte Stadtkern mit seinen schmalen Gassen ist mittlerweile nur noch für Fußgänger freigegeben. Die meisten Altstadthäuser wurden in den letzten Jahren restauriert. Viele Geschäfte u.a. mit typischen mallorquinischen Produkten locken mit schmucken Einrichtungen den Besucher an. Zahlreiche Restaurants, Cafes und Bars laden zum Verweilen ein. Nicht verpassen sollte man den sonntäglichen Markt, der die Stadt fast schon in einen quirligen Basar verwandelt.
Unser Weg zum Kap Formentor führt durch Puerto Pollensa. Der einstige Fischerort hat heute einen großen Yachthafen und viele Bars und Restaurant, sowie einen der längsten Sandstrände.
Von Port de Pollença aus führt eine 13,5 Kilometer lange Straße, kurvenreiche Straße hinauf in die schöne Gebirgslandschaft von Formentor. Nach kurzer Fahrt hat man den ersten Höhepunkt der Route erreicht.
Mirador del la Nao
heißt der Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick über die wildzerklüftete Felsenküste ermöglicht. Mehrere aneinander gereihte Aussichtsterrassen, die mit Treppen verbunden sind, bieten immer wieder neue, reizvolle Ansichten dieser Steilküstenlandschaft. In über 200m Tiefe tobt pausenlos das Meer. Gegenüber dem Parkplatz am Mirador führt eine enge Straße (Sackgasse) hinauf zu einem hoch gelegenen alten Wachturm, von dem man ebenfalls einen spektakulären Panoramaausblick hat. Aber Vorsicht, dies ist keine Strecke für ungeübte Fahrer!
Kap Formentor
die nördlichste Spitze Mallorcas hat eine eindrucksvolle Steilküste mit dem höchsten Punkt Fumart 384 Meter über dem Meeresspiegel, wurde von  Wind und Wasser bizarr geformt.