Mallorca Teil 4

Von Cala d’Or bis Ses Salinas im Südosten

Portocolom besitzt den größten Naturhafen Mallorcas, der zwar mittlerweile zu großen Teilen für den privaten Bootsverkehr genutzt wird, jedoch noch immer einen der bedeutendsten Fischerhäfen der Insel darstellt.

Die Stadt teilt sich in einen Altstadtbereich rund um den Hafen, der von vielen als einer der am besten erhaltenen Altstadtkerne Mallorcas angesehen wird, sowie in eine touristisch geprägte Urbanisation im Süden rund um die Badebucht Cala Marcal.

Portocolom behauptet von sich, Geburtsstätte des Seefahrers Christoph Columbus zu sein. Insbesondere der Name der Gemeinde spiegelt den Namen des Entdeckers wider.

Cala Figuera ist wahrscheinlich das schönste Fischerdorf Mallorcas. Auf die Felsen gebauten Fischerhütten, die zum Teil nur durch ebenso steile Treppen zu erreichen sind.  Das Hafenbecken selbst ist in U-Form angelegt und rundherum von den Bootshäusern und Fischerhütten umgeben

Ses Salinas

An den Rändern der Salzbecken hat sich im Laufe der Jahre eine eigene Flora und Fauna gebildet. Nur wenige Pflanzen sind in der Lage, in dauerfeuchten Salzgebieten zu leben. Dazu gehören der Strauchqueller, die federige, immer leicht zerzaust wirkende Tamariske und das strauchige Salzkraut.
Seit 1850 betreibt ein Unternehmen die Gewinnung von Meersalz zu Speisezwecken. Jeweils im April wird das Meerwasser (mit rund 4,7 Gramm je Liter Salzgehalt) in quadratische Becken von 250 Metern Kantenlänge eingelassen. Während des Verdunstungsprozesses im Sommer wird das Wasser mehrmals in andere Becken umgeleitet, um die Kristallisierung des Salzes feiner werden zu lassen. Von der Oberfläche wird dabei in Handarbeit das wesentlich feinere  Flor de Sal „abgeerntet“, das bei Feinschmeckern sehr beliebt ist. Im September tragen Bagger die dicke Salzkruste ab. Diese wird anschließend zerkleinert in Bergen auf Halde gelegt, bis sie gereinigt und für den Verbrauch verpackt wird. Heute werden jährlich noch rund 8000 Tonnen Tafelsalz gewonnen.


Ein Ausflug zum Es Pontas bei der Cala Santanyí

Das Tor zum Meer, so wird der bekannte Felsenbogen Es Pontas an der Cala Santanyí im Südosten der Insel auch genannt. Die eindrucksvolle Felsbrücke gehört zu den beliebtesten Fotomotiven auf Mallorca. Es Pontas sieht ähnlich wie eine riesige Brücke aus, von der allerdings beide Enden ins Meer hinein ragen.

Die Cala Santanyí eignet sich außerdem für einen entspannten Badeausflug. In der rund 500 Meter langen, von Felsen umrahmten Strandbucht herrscht noch kaum Massentourismus. Der Weg dorthin ist ein wenig beschwerlich und führt an einer steinigen und steilen Böschung entlang, also ist festes Schuhwerk ratsam.

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